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Norwegens Fjorde

© Text und Photos: Silke Wolff Was für eine Frage? Natürlich musste ich diesen Sommer auch wieder nach Skandinavien reisen. Als ich das Angebot für eine Tour in die norwegischen Fjorde las, war die Entscheidung schnell gefallen. Geiranger Fjord

1. Tag:    Anreise nach Hamburg

Der Flug nach Jönköping startete zu früh. Deshalb fuhr ich schon am Vortag nach Hamburg. Gegen Nachmittag des 12.07.2013 machte ich mich auf den Weg. Der ICE wurde in Bielefeld mit ca. 15 Minuten Verspätung angekündigt, tatsächlich waren es fast 30 Minuten. Für den Anschlusszug nach Hamburg wurden ebenfalls schon 30 Minuten Verspätung angezeigt. Da ich mit großem Gepäck nicht ohne Sitzplatzreservierung fahren wollte, verbrachte ich die Wartezeit in Hannover in der DB-Lounge. Mit tatsächlich 48 Minuten Verspätung ging es weiter. Der ICE wurde umgeleitet und holte bis Hamburg 10 Minuten der Verspätung wieder auf. So etwas gibt es bei der DB? Für mich eine neue Erfahrung. Dafür funktionierte am Hamburger Hauptbahnhof die Rolltreppe zur S-Bahn nicht. Also musste ich meinen großen Koffer tragen. Nach insgesamt 6 Stunden Fahrzeit war ich endlich am Flughafen. Ich checkte noch schnell ein, bevor ich auf der Ankunftsebene am Airport Plaza den Shuttle zum Ibis Hotel bestieg. Das Hotel wurde gerade umgebaut, dafür gab es einen Rabatt von 40 % auf das Frühstück.

2. Tag: Hamburg - Jönköping - Oslo

Bereits um 6:00 Uhr am Morgen weckten mich die aufheulenden Triebwerke des ersten startenden Fliegers. Der improvisierte Frühstücksraum war ein Verschlag auf dem Hotelparkplatz, trotzdem irgendwie gemütlich. Um 8:30 Uhr brachte mich der Shuttle zurück zum Flughafen. Ich gab erst einmal meinen Koffer auf. Nach der Sicherheitskontrolle befanden sich wie immer die Duty Free Shops. Da ich sowieso nichts kaufen wollte, war ich viel zu früh am Gate A22. Ich schlug die Zeit mit lesen tot. Um 11:00 Uhr war der Flug mit 72 Passagieren komplett. Die Flugzeit für die Bombardiere CRJ900 war mit 1 Stunde angegeben. Zu meiner Überraschung gab es ein Putensandwich, einen Apfel und eine Flasche Wasser. Weitere Getränke wurden serviert. Leider war es draußen dunstig. Schade, wo ich schon mal einen Fensterplatz hatte. Als die Maschine um 12:15 Uhr auf den Flughafen von Jönköping landete, war das Erstaunen der anderen Fluggäste über den gemütlichen Flughafen spürbar. Småland empfing seine neuen Gäste mit Livemusik, Erdbeertörtchen, Saft und Zuckerstangen. Die Reisegruppe fand sich schnell. Nur 10 Personen reisten mit. Die Stippvisite in Göteborg reichte nur für eine grobe Stadtrundfahrt und einem kurzen Stopp am Lilla Brommen Hamn und der Opera. Bis Oslo, dem heutigen Tagesziel, war es noch weit. Lilla brommen hamn Späte Mittagspause machten wir in einem Shoppingcenter in Uddevalla, ca. 1 Stunde vor der norwegischen Grenze. Keine 5 Minuten später stand ein Elch rechts auf einer Lichtung. Mein erster Elch in freier Natur. Nochmals 1 ½ Stunden später kam endlich Oslo in Sicht. Unser Hotel lag auf der anderen Seite des Fjordes. So nahmen wir den schnellen Weg durch Tunnel unter dem Zentrum. Das Hotel war skandinavisch designt. Es mag die minimale Schlichtheit der Einrichtung. Der Oslofjord war nur ein paar Schritte entfernt und lud zu einem Abendspaziergang ein. 3. Tag: Oslo -  Lillehammer Die Hauptstadt Oslo mit ungefähr 575 000 Einwohner die größte Stadt des Landes. Gegründet wurde sie schon vor 1.000 Jahren. Heute ist sie Wirtschafts- und Kulturzentrum des Landes. Früh am Sonntagmorgen warteten wir vor dem Friedensnobelpreiszentrum auf unsere Stadtführerin. Die Stadt war noch menschenleer, präsentierte sich bei Sonne von seiner besten Seite. Im ehemaligen Hauptbahnhof ist heute das Nobel-Friedenszentrum untergebracht.   Nobel-Friedenszentrum Über die rådhusbrygge ist es nicht weit bis zum Backsteingebäude des Rathauses, dem Wahrzeichen der Stadt. Bis zu unserer Stadtführung hatte ich noch Zeit alles anzusehen. Zu Beginn unserer 3-stündigen Stadtführung gingen wir in das Rathaus hinein. In dem Festsaal wird jährlich der Friedensnobelpreis verliehen. Alle Räume sind mit prachtvollen Wandmalereien, die das Leben in Norwegen darstellen, ausgeschmückt. Unsere Zeit reichte aber nur für den Festsaal.        Rådhuset Festsaal Wir fuhren vom Rathaus an der Akerhusfestung vorbei in die Altstadt. Hier wurde das neue Oslo auf Befehl des dänischen Königs Christian IV. unter dem Namen Christiania gegründet. Das neue Opernhaus ist für mich eines der faszinierendsten Gebäude überhaupt. Es wurde erst 2008 eröffnet. Die Jubiläumsfeiern zum 5- jährigen Bestehen waren in vollem Gang. Die einmalige Architektur aus Glas und weißem Marmor sowie die Lage erinnert an einen schwimmenden Eisberg. operan Natürlich fuhren wir auf den Stadtberg von Oslo, den Holmenkolmen. Hier oben steht die bekannte Skisprungschanze, die 2011 für die nordische Ski-WM komplett erneuert wurde. Neben einem Museum, kann man sich entweder im Simulator oder live am Drahtseil von der Schanze stürzen. Holmenkolmen Gustav Vigeland war einer der bedeutendsten Bildhauer Norwegens. Seine Werke sind im Vigeland-Skulpturenpark zu bestaunen. Etwa 200 Skulpturen mit zahlreichen Figuren sind dort aufgestellt. Die bekannteste Skulptur ist sicherlich der "Monolith". Er besteht aus 121 Figuren und ist von 36 Figurgruppen umgeben. In 1 Stunde ließen wir uns mit den Besuchermassen durch den Park treiben. Vigelandsparken Zurück auf der rådhusbrygge konnten wir die Innenstadt auf eigene Faust erobern. Ich ging von Nationaltheater auf der Karl Johan Gatan zum Grand Hotel und zum Storting, dem Sitz der norwegischen Regierung. Storting Es war zur Mittagszeit richtig heiß geworden. So stürzte ich mich in das lebhafte Treiben auf der Aker Brygge. Alle Restaurants, Bistros und Pubs waren bei perfektem Sommerwetter gut besucht. Ich suchte mir ein Plätzchen und genoss ein leckeres Eis. Wir mussten Oslo am frühen Nachmittag leider schon wieder verlassen und fuhren nach Norden. Vor uns lagen ca. 190 km bis Lillehammer. Nach einer Stunde erreichten wir den Mjøsa See. An ihm fuhren wir ca. 100 km entlang. Von der E6 war in Hamar die Eisporthalle der Olympischen Winterspiele zu sehen. Sie ist einem Wikingerschiff nachempfunden und gilt als größte Eissporthalle der Welt. Auch die Skisprungschanzen von Lillehammer sind am Berg gut zu erkennen. Lillehammer Am Nachmittag besichtigen wir das Freilichtmuseum Maihaugen. Gegründet wurde es von dem Zahnarzt Anders Sandvig, der den "alten Plunder" seiner Patienten kaufte. Unsere Zeit reichte natürlich nicht für alle 185 Gebäude. So beschränkte ich mich auf den ältesten Teil mit Bauernhäusern, Schul- und Pfarrhaus. Besonders beeindruckt hat mich eine alte Stabkirche. Stabkirche Maihaugen

4.Tag: Gudbrandsdal - Trollstigen - Ålesund

Am heutige Morgen fuhren wir durch das malerische Gudbrandsdal. Die 200 Kilometer durch das Tal gelten als einer der ältesten Handels- und Verkehrswege Norwegens. Gudbrandsdal Bei Dombås verließen wir die E6 um in das Fjordgebiet zu gelangen. Die ersten Wasserfälle kündigen das Fjordgebiet bereits an. Snattenfossen Zur Mittagszeit hatten wir den Einstieg zum Trollstigen erreicht. Die Straße wurde ab 1925 in den Fels gesprengt. Nach 11 Jahren Bauzeit wurde der Trollstigen mit seinen 11 Kehren von König Håkon VII eröffnet.  Der Trollstigen gehört zu den extremsten Gebirgsstraßen Europas und ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen des Landes. Von der Aussichtsplattform "Utsikten" sahen wir auf die Serpentinen ins Tal. Trollstigen Leider hatte es inzwischen angefangen zu regnen und das Thermometer zeigt nur noch 10 °C. In der Cafeteria am Aussichtspunkt gab es zu Mittag ein sehr leckeres smörgås med lax. Es hatte sich nun richtig eingeregnet. So fuhren wir direkt weiter zu unserem Hotel in Ålesund. Da es gerade nicht regnete, ging ich sofort nach dem Zimmerbezug auf Stadttour. Zuerst besichtigte ich das Jugendstilzentrum. Nach dem großen Stadtbrand im Januar 1904 wurde die Stadt im Stil der damaligen Zeit, dem Jugendstil, wieder aufgebaut. Aus dieser Zeit stammt auch der Beiname "Stadt des Jugendstils". In der Kogensgate sind die Fassaden der Jugendstilhäuser zu sehen. Vielleicht lag es am schlechten Wetter.  Als ich jedenfalls durch die Fußgängerzone spazierte, war sie wie ausgestorben. Einige Geschäfte waren bereits am späten Nachmittag geschlossen. Aufgrund der schlechten Sicht sparte ich mir auch die 418 Stufen auf den Aksla, Ålesunds Hausberg, hinauf. Borssundet Kongens gate

5. Tag: Geiranger Fjord

Die 1. Fähre des Tages brachte uns von Magerholm nach Ørsneset. Die Überfahrt dauerte nur 25 Minuten. In Hellesylt legte um 11:00 Uhr unsere Fähre ab, die uns in einer Stunde durch den Geiranger Fjord bis nach Geiranger brachte. Der Geirangerfjord steht seit 2005 auf der World Heritage Liste der UNESCO. In schwindelerregender Höhe liegen verlassene Bauernhöfe an den steilen Abhängen des Fjords. Zahlreiche Wasserfälle stürzen sich die steilen Wände herunter. Besonders bekannt sind die Sju Systre. Direkt gegenüber fallen die Wassermassen des Triaren herab. Sju Systre Triaren Vor dem Ort Geiranger lagen gleich 3 Kreuzfahrtschiffe vor Anker. Der Ort hat nur ca. 300 Einwohner, bietet aber für über 5.000 Gästen verschiedenste Unterkunftsmöglichkeiten. Ich lasse mich durch die wenigen Gassen mit zahlreichen Souvenirgeschäften und noch mehr Kreuzfahrtpassagieren treiben. Aufgrund des schlechten Wetter entfiel unsere Fahrt nach Dalsnibba. Die örtliche Webcam zeigte, dass absolut keine Sicht vorhanden war. Als Ersatz fuhren wir dafür auf den Eagle bend Aussichtspunkt. Eagle bend Von hier hat man einen fantastischen Blick über den Fjord und dem kleinen Ort. Hinter Geiranger steigt die Passstraße bis auf über 1.000 Meter hoch. Hier lag sogar noch Schnee. Hier oben versperrten die Wolken meistens die Sicht. Aus manchen Tunneln fuhren wir direkt in die Wolken oder in eine dichte Nebelwand. In einem Nebenarm des Innvikfjords ankerten weitere Kreuzfahrtschiffe, u.a. die Queen Mary 2. Von hier kommt man zum Briksdalgletscher, einem Seitengletscher des Jostedalsbreen. Die Gletscher im gleichnamigen Nationalpark bilden den größten Plateaugletscher auf dem europäischen Festland. Wie schön muss die Strecke erst bei Sonnenschein sein? Unser familiengeführtes Sognefjord Hotel lag direkt am Wasser. Aus meinem Zimmer hatte ich einen direkten Blick auf den Fjord.

6. Tag: Flåmbahn - Bergen

Mit dem Lærdalentunnel durchfuhren wir mit 24,5 Kilometern den längsten Straßentunnel der Welt. Frühzeitig erreichten wir Flåm an der Südspitze des Aurlandfjords. Bis zur Abfahrt unserer gebuchten Flåmbahn hatten ich noch fast 1 ½ Stunden für einen Kaffee und die Souvenirgeschäfte. Flåmbahn Die Strecke führte 20 km auf das Hardangervidda hinauf. Endstation ist Myrdal, 866 m hoch gelegen. Bis dort waren 21 Tunnel zu durchfahren. Unterwegs hielt die Bahn am 225 m hohen Kjossfossen. Kjossfossen Wir stiegen in Myrdal in die Bergenbahn um, um eine Stunde bis Voss weiterzufahren. Dort wartete unser Bus auf uns. Auf direkten Weg ging es von Voss nach Bergen. Unterwegs gab es nicht so viel zu sehen. Es regnete wieder. Die Wolken hingen tief, teilweise bis auf die Wasseroberfläche. Am späten Nachmittag erreichten wir Bergen. Die heimliche Hauptstadt ist auch eine der regenreichsten Städte Europas. Das sollten wir noch selbst erleben. Sofort nach unserer Ankunft begann unsere zweistündige Stadtrundfahrt/-gang. Vom Zollhafen war der Blick auf die Stadt mit dem alten Hanseviertel "Tyske Brygge" und dem Aussichtsberg Fløyen. Bergen Kreuz und quer ging es durch die Stadt, vorbei am neuen Theater, am Seemannsdenkmal und an der Statue Ole Bulle. Interessant waren die vielen alten Holzhäuser, besonders in der Strangehagen und im Stadtteil Sandviken. Ein gutes Stück außerhalb steht die königliche Residenz Gamlehaugen. In der Kong Oscars Gate kann das alte Lepra Krankenhaus besichtigt werden. Zurück im alten Hanseviertel "Tyske Brygge", das zum UNESCO-Welterbe gehört, stiegen wir kurz aus und gingen hinter die berühmten Fassaden des Hanseviertels. Hanseviertel "Tyske Brygge" Unser heutiges Schlosshotel lag eine ¾ Stunde Fahrzeit außerhalb von Bergen.

7. Tag: Bergen - Hardangervidda

Heute verließen wir unser Hotel im strömenden Regen. So langsam drückte das schlechte Wetter auf die Stimmung. Während der Fahrt nach Bergen wurde das Wetter noch schlechter. Ich wollte doch auf den Fløyen hinauf. Das wurde aber nichts. Stattdessen ging ich erst einmal in Hanseatische Museum. Es ist im Bryggen-Kontor Finnegården, das einzige Gebäude im Hanseviertel, das nicht einem Feuer zum Opfer viel und daher über die Original-Einrichtung verfügt. Das Museum gibt interessante Einblicke in das Leben und Wirken der Hansekaufleute. Hanseatisches Museum Im Eintrittspreis inbegriffen ist auch der Eintritt für die Schøtstuene. Die Räume dienten als Aufenthaltsräume für die Hanseaten. Im Winter waren es die einzigen beheizten Räume. In den Kontoren waren offene Feuer wegen der Brandgefahr nicht erlaubt. Der Regen machte mir inzwischen nicht mehr so viel aus. So schlenderte ich durch das alte Hanseviertel.  Ausgestattet mit Proviant für den Rest des Tages verließen wir Bergen um die Mittagszeit. Mit Fähre von Bruravik nach Brimnes fuhren wir über den Eidfjord. Im letzten Tunnel vor dem Fähranleger wurde ein Kreisverkehr in den Berg gebaut. Ab August führt eine neue Brücke über den Fjord. Der Kreisverkehr ist die Zufahrt auf die Brücke. Das Hardangervidda ist die größte Hochebene Europas. Es umfasst auf einer Höhe von 1.000 bis 1.200 m insgesamt 8.000 km² als Ersatz für die nicht vorhandene Sicht hielten wir am Hardangervidda Naturcenter. Im Center wird ein Film über das Hardangervidda gezeigt. Im Hubschrauber flogen wir über das Hochplateau mit allen seinen Sehenswürdigkeiten. Ein atemberaubender Film. Den Voringfossen erkannte ich nur schemenhaft im Nebel. Dafür hörte ich ihn umso deutlicher. Hier oben war die totale Waschküche. Auf der Weiterfahrt über das nördliche Hardangervidda sahen wir nur Regen und Nebel. Kurz bevor es von der Hochebene hinunter ging, brach die Sonne doch noch durch die Wolken. Am Horizonte strahlte ein bunter Regenbogen. So bekam ich doch noch einen Eindruck, wie eindrucksvoll und einmalig die Landschaft hier oben ist. Hardangervidda Kurz hinter Geilo erreichten wir unser heutiges Hotel. Am Abend schien die Sonne wieder und das Wetter zeigte sich wieder von seiner aller besten Seite. Sofort stieg meine Stimmung wieder.

8.  Tag: Dalsland

In den Frühstücksraum herrschte Chaos. Das Buffet wurde von einer riesigen asiatischen Reisegruppe geplündert. Die brachten ihr großes Gepäck gleich mit zum Frühstück. Erst nachdem deren Leiter zum Aufbruch aufforderte, wurde es ruhiger. Einige Dinge wurden sogar nur direkt serviert. Asiatische Reisengruppen und ich werden einfach keine Freunde mehr. Als die Stabkirche in Torpo öffnete, standen wir bereits vor der Tür. Leider ist sie nicht mehr komplett. Nur das Mittelschiff ist erhalten. Teile der alten Kirche sind in der neuen Kirche nebenan verbaut worden. Dafür steht sie aber noch am ursprünglichen Ort. Imposant sind die Drachenornamente am Portal. An den hohen Säulenmasten im inneren sind ganz oben germanische Götter dargestellt. Stabkirche von Torpo Am Hallingdalenälv entlang fuhren wir Richtung Oslo. Zu meiner Überraschung hielten wir für unsere Mittagspause an der Oper in Oslo. Super, nun reichte die Zeit für einen Blick in Foyer und einen Gang auf das Dach. Essen und Trinken waren da Nebensache. operan Foyer Am späten Nachmittag fuhren wir über die 500 Meter lange Smögenbron. Smögen ist ein typisch schwedischer Ferienort in den Schären Westschwedens. An der Smögenbrygge, ein fast 1 Kilometer langer Holzsteg, liegen Restaurants, Imbisse, Boutiquen und Souvenirläden. Auf dem schmalen Steg schoben die Leute nur so. Es war Ferienzeit in Schweden und perfektes Wetter. Ich wäre gern ein paar Tage geblieben. Für mich war es Schwedenfeeling pur. Leider mussten wir aber weiter. Smögen Unsere letzte Nacht verbrachten wir in einem familiären Hotel, mitten im Nichts von Färgelande. In der Abenddämmerung spazierte ein Elch über die Wiese in Richtung Wald. So sah ich am letzten Abend mein zweiter Elch.

9. Tag: Heimreise

Schweden verabschiedete sich mit einem strahlend blauen Himmel. Noch 200 km fuhren wir durch die Wiesen und Felder von Dalsland und Småland bis zum kleinen gemütlichen Flughafen von Jönköping. Flughafen Jönköping Die Koffer waren schnell eingecheckt. Da die Maschine aus Hamburg pünktlich landete, startete auch unser Rückflug pünktlich. In nur 50 Minuten waren wir in Hamburg. Wie üblich verabschiedete sich die Gruppe am Gepäckband. Die Rückfahrt mit der Deutschen Bahn schaffte ich in Rekordzeit. Nur 3 ½ Stunden nach der Landung war ich schon in Bielefeld. Schade, dass das Wetter, gerade in den Fjorden und auf dem Hardangervidda, nicht mitgespielt hat. Den einmaligen Eindrücken hat es nicht geschadet. Ehrlich gesagt gefällt mir die liebliche Landschaft Südschwedens besser als die schroffen Landschaften Norwegens. Natürlich gibt es noch viel in Skandinavien zu entdecken. Keine Frage, dass ich noch mindestens einmal zurückkommen werde. zur Norwegen-Foto-Galerie:                      
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Silke Wolff
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